Zufall 1

So schrieben mich kürzlich gleich zwei Trainerkollegen an. Zunächst hielt ich es für einen Scherz, aber tatsächlich – eine Werbeagentur aus dem äussersten Westen der Republik verwendete gleich auf zwei Seiten und in einem Blog Fotos, die nicht ihre eigenen Leute, sondern mich im Rahmen von Trainings für Google in Köln zeigen. Die Bilder sind schon älter – damals hieß das Programm noch Engage für Agenturen, und ich war gute 16 Kilo schwerer.

Eine Frage des Egos?

Trainer befähigen Menschen, aber auch als Trainer freut man sich natürlich über jede Form von Anerkennung und Erwähnung – und jedem Trainer, der hier sein Ego verleugnet, glaube ich nicht ;-) In diesem Fall war die Freude jedoch eher verhalten, denn mit der Agentur hatte ich noch nie etwas zu tun. Und da weder mein Arbeitgeber noch ich irgendwo erwähnt wurden, war der visuell erzeugte Zusammenhang zumindest… missverständlich.

Zufall 2

 Verwirrung am Telefon

Mein Anruf bei der Agentur löste dort zunächst Verwirrung aus, aber eine Erklärung war blitzschnell zur Hand: Ein Webdesigner hatte sich ohne Absprache im Bildpool des Hauses bedient. Wie ich da reinkam, konnte nicht geklärt werden. Und da just dieser Webdesigner gerade im Urlaub war, werde es wohl mit dem Bildaustausch etwas dauern, beschied man mich dort knapp.

Immer diese Webdesigner.

Ich selbst erinnere mich noch gut und gerne an meine Jahre als Webdesigner.
Kunden, für die ich einfach irgendwelche Bilder einsetzen und veröffentlichen durfte, hatte ich allerdings nie.

Lag bestimmt an mir.

Zufall 3

Ende gut, alles gut

Letzten Endes dauerte der Bildaustausch dann doch nicht so lange wie angekündigt. Wenige Stunden nach meinem Anruf schrieb mich die Geschäftsleitung der Agentur an und informierte mich über den Austausch.
Eine Entschuldigung hätte natürlich Stil gehabt.

Aber das ist sicherlich nur was für Egomanen.

Und Spießer.

Oder?

 

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